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Heisser Kampf – der 3. Baustellen-Strongman in Baden.

Am Sonntag, 19.August 2018 startete der dritte Schweizer «Baustellen-Strongman». Und setzte am Festwochenende zur Eröffnung des Badener Schulhausplatzes den Schlusspunkt zu einer der grössten Strassenbaustellen der Eidgenossenschaft. grieder sport initiierte diesen Event als Veranstalter ein weiteres Mal. Der Hindernislauf in den zwei Startkategorien 4 Kilometer mit einer Runde und 8 Kilometer mit zwei Runden und weltweit der erste Lauf seiner Art in bzw. durch eine Baustelle wartete zu der diesjährigen Auflage mit weiteren Neuerungen auf: Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Events «the strongest firefighter of Switzerland» gesucht! Feuerwehrmänner und -frauen aus der ganzen Schweiz waren eingeladen, in Baden an der Start zu gehen, um in einer eigenen Wertung den Titel zu gewinnen. Weiter wurde das Team über 4 oder 8 km mit der besten Kostümierung und das grösste Team über 4 oder 8 km prämiert.

«Heiss, heiss und noch heisser», das war die Bilanz an einem sonnenreichen Kämpfertag für Frauen und Männer aus der ganzen Schweiz, dem benachbarten Deutschland und Österreich. Am weitesten angereist war eine Läuferin aus Brasilien. Aber rundum glückliche, erschöpfte  Gesichter nach dem herausfordernden Lauf in Baden haben einmal mehr gezeigt, Urs Grieder hat mit diesem Event den Nerv der Sportlerinnen und Sportler getroffen. Damit kündigt er auch schon die Fortführung dieses Events als dann ersten City-Strongman der Schweiz im Jahr 2019 an.

Der vom Hauptsponsor Brooks Schweiz präsentierte Hindernislauf startete in der Oberstadtstrasse, führte über die Hochbrücke Richtung Wettingen, durch die Sportanlage Aue, über den Stauwehr zur Kronengasse, die Treppe hoch zur Rathausgasse, Kirchenplatz, durch den Kirchweg in Cordulaplatz, zur mittleren Gasse, Stiege hoch zur Ruine Stein, den Schlossbergweg runter zur Zürcherstrasse und wieder in die Oberstadtstrasse ins Ziel bzw. zum Wendepunkt. Dabei führte die Strecke dreimal durch die ehemals «grösste Baugrube der Schweiz» und die inzwischen wunderschön angelegte Ladenpassage. Wo vorher die Baustelle war, waren  jetzt neue Hindernisse angelegt– ebenso schmutzig wie anstrengend.

Dort war dann kämpfen angesagt: steile Rampen und unter den Füssen durchdrehender Kies am so genannten «Cliffhanger», gesponsert von den Sterk Kinos, ging es aus der Aue hoch zum Schwimmbad. Dort wieder sausend bergab durch die Rutsche inklusive kühlem Bad. Die Wasserhindernisse überhaupt – sie hatten es den Athleten angetan. «Ich habe mich auf jedes Hindernis gefreut, wo Wasser zu sehen war», gab ein Sportler zu Protokoll. Verständlich bei 30 Grad im Schatten. Bei Optik Fielmann, übrigens auch mit einem eigenen Team am Start, musste durch ein Wasser- und Luftballongefülltes Becken gekrabbelt werden, beim Fitnesscenter Baden ging’s durch Wassermulden ebenso wie bei der Aarvia beim Busterminal oder bei der Feuerwehr Baden, wo die Sportler im Sägemehl-Schlamm Halt suchten. Zur Ergänzung bot der Hindernis-Parcour auch eine Panade: die Bloser-Clique blies mit Konfetti, die Schreinerei Peterhans Schibli seifte nach der Rutsche mit Hobelspänen ein, und im Pneuberg der Centrum-Garage Würenlos gab’s schwarzen Gummistaub obenauf.  Beweglichkeit schliesslich war beim Seillabyrinth der Schreinerei Egloff gefragt. Kurz vor dem Ziel musste ebenso wie nach dem Start das Strohballen-Hindernis von Kontiki-Reisen überwunden werden. Nicht zuletzt – die natürlichen Widrigkeiten wie die Treppen in die Stadt und zur Ruine Stein haben den Sportlerinnen und Sportlern an diesem heissen Tag alles abverlangt.

Auf die drei Erstplatzierten der jeweiligen Kategorien warteten die einzigartigen Pokale des 3. Schweizer Baustellen-Strongmans sowie eine Gutschein von grieder sport Baden. Ausserdem wurde das Team über 4 oder 8 km mit der besten Kostümierung und das grösste Team über 4 oder 8 km mit einem Überraschungsgeschenk prämiert. Weiterhin wurden wie schon eingangs beschrieben die härtesten Feuer-Retter und -Retterinen ausgezeichnet.

Dreck fressen mit vollem Durchblick hatte das Fielmann-Team auf seinen T-shirts:

Hier geht’s zur Rangliste.

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